Auftanken statt Durchhalten – Pausenkultur in der Pflege stärken
Kleine Pausen können Großes bewirken. Die Schulung zeigt, wie Erholung auch in einem anspruchsvollen Pflegealltag gelingen und das Wohlbefinden nachhaltig fördern kann.
Beschreibung des Angebots
Pausen sind im Pflegealltag oft die ersten Zeiten, die bei hoher Arbeitsbelastung, Personalmangel oder unvorhergesehenen Situationen verkürzt oder ausgelassen werden. Gleichzeitig sind sie ein wichtiger Baustein für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. In dieser praxisnahen Schulung lernen Gesundheitsbotschafter*innen, BGF-Beauftragte und interessierte Mitarbeitende, wie Erholung trotz eines anspruchsvollen Pflegealltags gezielt gefördert und eine gesundheitsförderliche Pausenkultur in der Einrichtung gestärkt werden kann. Die Teilnehmenden setzen sich mit der Bedeutung von Pausen für die körperliche und mentale Gesundheit auseinander, reflektieren ihr eigenes Pausenverhalten und lernen wirksame Methoden zur Regeneration kennen. Darüber hinaus erhalten sie alltagstaugliche Impulse, um auch kurze Erholungsphasen bewusst zu nutzen und gesundheitsfördernde Maßnahmen im Team anzuregen und weiterzugeben.
Schwerpunkte
Die Bedeutung von Pausen
Die Bedeutung von Pausen für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden verstehen.
Regeneration im Arbeitsalltag
Wirksame Methoden zur Regeneration und Erholung im Arbeitsalltag kennenlernen und anwenden.
Gesunde Pausenkultur
Eine gesundheitsförderliche Pausenkultur im Team und in der Einrichtung stärken.
Leistungen
Interaktives Online-Seminar mit fachlichen Inputs zu Erholung, Regeneration und Pausenkultur.
Praxisnahe Übungen, Reflexionen und Austausch zu Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag.
Konkrete Methoden und Werkzeuge für kurze und wirksame Erholungspausen.
Digitale Schulungsunterlagen zur Vertiefung und Umsetzung in der Einrichtung.
Referent*innen

Carmen Steinhöfler, MA
ist Hochschullehrende an der Hochschule Burgenland und beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit Betrieblichem Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung. Ergänzend bringt sie Praxiserfahrung aus der Begleitung von Unternehmen beim Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen sowie aus dem Aufbau des internen Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Hochschule Burgenland mit. Eine Ausbildung zur Resilienztrainerin rundet ihr Profil ab.

Magdalena Thaller-Schneider, MA
ist in Forschung und Lehre an der Hochschule Burgenland tätig. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Gesundheitsförderung, Positive Psychologie und Job Crafting.
Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Gesundheitsförderung in Pflege- und Betreuungseinrichtungen sowie der Begleitung beim Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen für Bewohner*innen und Beschäftigte.

